1219 In diesem Jahr verlegte Markgraf Dietrich das Kloster in Zwickau nach Eisenberg. Hoendorf mußte den Zehnten an dieses Kloster abgeben. Außerdem unterstand es der Gerichtsbarkeit von Zwickau.   1273 Heinrich Roßmarkt schenkte in diesem Jahr mit grundherrlicher Genehmigung die obere Hälfte des Dorfes mit dem dabei gelegenen Wald dem Grünhainer Zisterzienser Kloster. 1278 Stadtrichter Heinrich Roßmarkt überlässt dem Burggrafen Meinher zu Meißen den restlichen Teil der von ihm besessenen Lehngüter in Hoendorf. Die ehedem von den Einwohnern des Dorfes an das Kloster zu Grünhain abzuliefernden Getreidezinsen an Korn, Gerste und Hafer, werden jetzt an den Pfarrer zu Bockwa, und von einem Einwohner auch ein Teil an das Amt Zwickau entrichtet. Heinrich Roßmarkt hatte die Absicht, die Lehngüter dem 40 Jahre zuvor gestifteten Grünhainer Kloster in Lehn zu geben.   1289 Das Zisterzienserkloster erhält die volle Gerichtsbarkeit über seine Dörfer.   1295 den 31.10. bezeugt Landgraf Albrecht zu Thüringen, als ehemaliger Oberherr unserer Stadt, daß die Kompetenz der von ihm und seinen Vorfahren gesetzten Richter in Zwickau sich nie über Graben und Wall hinaus erstreckt habe, woraus also folgt, das die Vorstädte damals ihre besonderen landesherrlichen Gerichte hatten. Veranlassung zu diesem Zeugnis gaben wahrscheinlich Streitigkeiten der hießigen kaiserlichen Voigte mit dem Grünhainer Kloster wegen der oberen Gerichte in dessen benachbarten Besitzungen: Crossen, Bockwa und Hohndorf, wie dies zwei ähnliche Grünhainer Zeugnisurkunden ohne Jahreszahl in Schöttgens Diplomatarchiv II zu beweisen scheinen, in deren einer der vom Markgrafen Friedrich als erwählten Schiedsrichter dazu beauftragte Pegauer Abt Albert dem gedachten Kloster die vor 6 Jahren erworbene Zivil- und Kriminalgerichtsbarkeit in jenen 3 Dörfern bestätigt.   1310 Grünhainer Kloster wurder Gerichtsherr über Hoendorff, Bockwa und Crossen. Am 1. Advent entsagen endlich nach langem deshalb mit dem Grünhainer Kloster geführten Streitigkeiten die oben genannten kaiserl. Voigte Conrad und Fritzsche (Friedrich), nebst dem von ihnen gestezten Stadtrichter Heinrich aller und jeder Gerichtsbarkeit in den benachbarten Klosterdörfern Bockwa, Hohndorf und Crossen, jedoch mit Ausnahme der Gerichte auf den Straßen und über die Fischwasser. Als Zeugen sind unterschrieben: die Äbte von Sichem und Buch, Conr. von Rabenstein, Nik. Egerer(Bürgermeister?) und die Ratsherren Conrad von Stein,Conr., Simon und Heinrich von Salburg, Dietrich Münzer, Nik. und Werner Zschakan und Conr. Sczildie.   1348 Steinkohlenfunde in Hoendorf wurden das erste Mal schriftlich belegt.