bis 1900 amtiert ein Ortspolizeidiener, danach sind es stets zwei. Bis in die 20iger Jahre fungierte als Schutzmann Langnickel. Die Kinder rissen aus wenn er mit seiner Pickelhaube erschien und im Dorf ging das Gespräch um: "Där verschunt senn ägne Brudr net!" 1910 Der Mundharmonikaclub zählt 50 Mitglieder.   1912 Die SPD erhält bei der Wahl 72% der Stimmen. Die meisten aus dem Ortsteil Schweiz, der als "rote Hochburg" bekannt war.   ca. 1920 Bau der Häuser am Südhang des Ortes, genannt die "Kinderreichensiedlung". Ein schlüsselfertiges Haus kostete 5000 M.   1924 Errichtung der Bergarbeitersiedlung Untere und Obere Kohlenstraße.   1932 verunglückte ein Elektromonteur tödlich in einer Trafostation am Hang. Die Todesursache wurde nie festgestellt.   1936 bis 1936 arbeiteten in den Wilhelmschächten ungefähr 1500 Bergleute. 1939 Am 1.4. löste der Reichsstatthalter in Sachsen die Gemeinde Bockwa auf. Oberhohndorf erhielt dabei den unteren Ortsteil (Altbockwa) von der Flurgrenze mit Oberhohndorf an bis zum Schmelzbach einschließlich des Bockwaer Friedhofs bis zur Muldenmitte. 1944 Am 1.1. wurde die Gemeinde Oberhohndorf mit einer Fläche von 336,50 ha und ca. 4500 Einwohnern in die Stadt Zwickau eingemeindet. 1945 Bergmeister Beck begann mit der Haldenbegrünung.